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    30. August 2016

  • Corbyns Open Knowledge Library

    We will create a free-to-use on-line hub of learning resources for the National Education Ser- vice. The Open Knowledge Library will be the digital repository of lessons, lectures, curricula and student work from Britain’s nurseries, schools, colleges and universities. We will require the findings of all state-funded research to be made available without charge to … „Corbyns Open Knowledge Library“ weiterlesen Weiterlesen

    Christian Hauschke in Infobib
  • Billy – eine Rezension

    esteinhauer:

    Billy-Regale haben mich fast 30 Jahre lang begleitet. Mit dem Anwachsen der Büchersammlung kamen immer mehr von ihnen ins Haus. Erst war eine Wand voll, dann das ganze Zimmer.

    Der Kauf eines neuen Billy-Regals war immer aufregend, weil damit die eigene Bibiothek mehr und mehr Gestalt annahm. Faszinierend war es immer, Menschen zu besuchen, die ganze Zimmer voller Billy-Regale und natürlich voller Bücher hatten.

    Billy-Regale waren der Golf unter den Bücherregalen: Sehr solide und langlebig.

    Die erste Frustration mit Billy habe ich dann 1991 erlebt. Ich wollte mein Studentenzimmer einrichten, aber Billy gab es nicht mehr. Ich habe damals, wie viele andere auch, einen bösen Brief an IKEA geschrieben. Mit Erfolg! Billy kam zurück, war aber geschrumpft: Statt 90 cm, nur noch 80 cm. Für die alten Regale gab es keine Bretter mehr zu kaufen.

    Da Bibliotheken über Jahre wachsen, war das wenig verständlich, dass ein so großes Unternehmen wie IKEA nicht in der Lage war, ein derart weit verbreitetes Produkt wie Billy ständig erweiterbar zu halten. Die Beziehung zu Billy hatte einen ersten Knacks.

    Dabei blieb es nicht. IKEA war auch bei der Farbgebung wenig verlässlich. Mit Ausnahme der weißen Billy-Regale, die freilich mit einem kleinen Skandal wegen gesundheitsgefährdender Lacke behaftet waren, verschwanden nach und nach alle alten Farbvarianten aus dem Sortiment: Kiefer, Eiche, Schwarz usw. usw. Über das Verschwinden der praktischen halbhohen Regalemaße will ich gar nicht reden …

    Man war jedenfalls gut beraten, einen Raum sogleich und vollständig mit Billy zu bestücken.

    Derart sozialisiert, habe ich vor vier Jahren gleich 13 Regale für einen neuen Bibliotheksraum gekauft, Weiß natürlich. Ich wollte wegen möglicher Erweiterungen auf der sicheren Seite sein.

    Als die Regale geliefert wurden, war ich alles andere als erfreut. Billy hatte sich verändert. Die stabile Verschraubung war verschwunden.

    Früher:

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    Heute:

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    Auch waren die Regale merkwürdig wackelig, so dass ich sie miteinander verschraubt und in der Wand verankert habe. Das Ergenis war dann befriedigend. Die Regale wurde normal bestückt.

    Nach einiger Zeit fingen die Regalböden jedoch an, sich durchzubiegen. 80 cm. gebundene Bücher überschritten wohl schon die Belastungsgrenze.

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    Hier das Ergebnis von vier Jahren Nutzung:

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    Der Unterschied zwischen Rand und Mitte ist beeindruckend:

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    Der Metallstift im Seitenteil ist ausgeleiert und fällt fast heraus:

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    Das war völlig neu. Das gab es früher nicht; die Metallstifte saßen so fest, dass man sie meist nur mit einer Zange herausnehmen konnte.

    Durchgebogene Bretter gibt es übrigens auch bei IVAR nicht, die ich mir für eine doppelreihige Aufstellung in einem Magazinraum angeschafft hatte.

    Ich war sauer. Für gutes Geld habe ich Regale bekommen, die für alles Mögliche, aber nicht für Bücher geeignet waren.

    Mittlerweile war die schlechte Qualität von Billy auch Thema in den Medien. Neben der billigeren Verschraubung ist die Hauptursache für die mangelnde Stabilität die geringere Dicke der Bretter. Die Begründung von IKEA, dass dadurch die Ökobilanz besser sei, finde ich zynisch.

    Bei mir jedenfalls werden die Billy-Regale nach und nach durch IVAR ersetzt.

    Nach 30 Jahren gehen Billy und ich getrennte Wege. Kurz erwähnt sei, dass auch IVAR mittlerweile etwas “billiger” produziert wird: Die Seitenauflagen an den Brettern aus Metall wurde durch eine Kunststoffleiste ersetzt. Ich kann nach einem längeren Praxistest aber Entwarnung geben: Das hat keinen Einfluss auf die Stabilität.

    Ich gebe zu, dass IVAR nicht gerade wohnlich ist. Wenn man aber etwas Geld in gute Farbe (Vorstrich und Lack) sowie Zeit investiert, dann kann sich das Ergebnis sehen lassen:

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    Wer mag kann sich natürlich auch eine hochwertige Paschen-Bibliotheken anschaffen. Aber 1.000 € und mehr für einen Bodenmeter Regal bin ich nicht bereit auszugeben. Ich bin 100% contentorientiert: Die Bücher sind die Hauptsache, nicht das Regal.

    Fazit: Billy ist KEIN richtiges Bücherregal mehr.

    Man kann es für Schuhe oder leichte Taschenbücher verwenden. Allenfalls über die die schmale Variante kann man reden.

    Wenn man dem #Elch die Treue halten will, dann sollte man zu IVAR greifen. Eine Lackierung kann hier ein sehr schönes Möbelstück hervorzaubern. Außerdem kann man IVAR-Regale kompakter bestücken. Wer hat in der Biliothek schon Platz zu verschenken?! :)

    Vorher mit Billy:

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    Nachher mit lackiertem IVAR:

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    BiblioViel :) in BiblioViel :)
  • die extrem kurzsichtige Camera im Sommerurlaub (27)

    aus den Fotoarchiven des B.D. Weiterlesen

    Herwig Jobst in bibcomic
  • Österreichische Nationalbibliothek erwirbt weitere bedeutende Objekte aus dem Nachlass Bertha Zuckerkandls

    Die Österreichische Nationalbibliothek konnte einen weiteren bedeutenden Teilnachlass der jüdischen Intellektuellen und Salonière Bertha Zuckerkandl erwerben. Er wurde erst vor kurzem in Frankreich entdeckt und enthält neben unveröffentlichten Briefen von prominenten Zeitgenossen wie Raoul Aslan, Joseph Roth oder Ödön von … Weiterlesen Weiterlesen

    JP in VÖBBLOG
  • Findmittel

    Finding aid of the 16th century. Impressive inside, awesome outside. #hhsta pic.twitter.com/uoql3DceNE
    — Kathrin Kininger (@guidobaldine) 30. August 2016
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    Klaus Graf in Archivalia

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