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Bibliothekarische Stimmen. Independent, täglich.

20. Januar 2012
von Wolfgang Kauders
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Buchsuche mit Schwellenangst

Sagen wir mal, Jemand hört von einem, der als „Vater der deutschen Sozialdemokratie“ und als „einer der Gründer des internationalen Sozialismus und Vorbote des Staates Israel“ bezeichnet wird. Der ein zukunftsweisendes Werk über die friedliche Vereinigung der europäischen Völker auf Grundlage der politischen und sozialen Gleichberechtigung aller Menschen geschrieben habe, als von einer EU noch lange nicht die Rede war; der für eine Philosophie der Tat … [Weiterlesen]

Politik und Bibliothek treffen einander

1. Dezember 2011
von Wolfgang Kauders
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Die Bibliothekare schauen zurück

Politik und Bücherei. viagra how long does it work Konkreter: PolitikerInnen und BibliothekarInnen. Einige

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Episoden aus einem langen Büchereileben:

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2. September 2011
von Melanie Kloes
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Liebe für die Bibliothek

Gestern stellte Wolfgang Kaiser auf Bibliothekarisch.de das Siegervideo des Wettbewerbs „Why do you Love Your Library“ (2009) vor und fing damit, genauer mit dem Thema des Wettbewerbs, meine Aufmerksamkeit.

Täglich muss ich an der kleinen kirchlich getragenen öffentlichen Bibliothek vorbei. Wenn sie geöffnet hat und durch das Fenster Bücher und Leben zu erkennen sind, wird mir immer warm ums Herz. Es ist eine der kleinen lokalen Bibliotheken, … [Weiterlesen]

Aleksei Stakhanov (centre) speaking to a fellow miner. From the Library of Congress

31. August 2011
von Wolfgang Kauders
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Stachanow-Arbeit ist nichts für Bibliotheken. Wirklich?

Letzte Nacht vor 76 Jahren schaffte der Bergmann Alexej Stachanow in einer Grube im Donezbecken durch optimale Organisation und Aufteilung der Arbeit auf vier bis fünf kollektiv Arbeitende das 14fache der Kohleabbaunorm und entfachte damit die nach ihm benannte Bewegung.gogoexam Bald fanden sich nicht nur in den Bergwerken Nachahmer, sondern auch in Fabriken anderer Branchen bis hin zu Taxifahrern, Friseuren und sogar Ballerinas, die auf die „Stachanow-Art“ arbeiten wollten. … [Weiterlesen]

18. Mai 2011
von Wolfgang Kauders
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Das Schweigen des Lektors

Wer den öffentlichen Aufschrei des Lektoratsleiters der Wiener Büchereien angesichts des Kahlschlags in den Beständen der Zweigstellen vermisst, kennt das Magistratssystem nicht. Gesprochen wird da ausschließlich von oben nach unten, wenn man von ein paar Narren wie den KIV-PersonalvertreterInnen absieht, die doch tatsächlich glauben, dass auch in einer staatlich organisierten Behörde zivile Grundrechte wie Rede- [...]

16. Mai 2011
von Wolfgang Kauders
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Meinungen aus den Büchereien

Einerseits dürfte die Ablehnung des “Lektorats mit der Messlatte”, also die zwanghafte Bestandsreduzierung in den Büchereien, unter den BibliothekarInnen ziemlich einhellig sein, andererseits sind dazu geäußerte Meinungen oft stark resignativ gefärbt. Zudem gibt es keine offene Diskussion im internen Mailverteiler, sondern vorwiegend mündliche Stellungnahmen oder persönliche E-Mails. Anonymisierte Beispiele daraus: Es soll ja abgeschrieben werden [...]

11. Mai 2011
von Wolfgang Kauders
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“Da steckt was hinter, mein Junge”: Vom Sinn der Bestandsverknappung

Die PersonalvertreterInnen der Büchereien versuchten in der zuständigen Magistratsabteilung 13 gegen den Wahnsinn der massenhaften Bücheraussortierungen aus den Zweigstellen zu intervenieren. Sie stießen wenn, dann nur auf partielles Verständnis ohne Handlungskonsequenz, wie aus ihrer Informationsmail an die KollegInnen zu entnehmen ist: “Immer wieder wurde von der MA13 davon gesprochen, dass die Zahlen (ca. 1500 Medien [...]